SOLLTE MAN IMMER DABEIHABEN

Die unten aufgeführten Dinge stellen eine sinnvolle Grundausstattung dar. Für jedes Reiseziel gilt es sich jedoch gesondert über die örtlichen Eigenheiten und somit auch die notwendige Ausstattung der Reiseapotheke zu informieren. Wir stehen Ihnen hier mit Rat und Tat zur Seite.

  • 1 starres Heftpflaster
  • 1 elastischer Wundschnellverband
  • 3 elastische Wundschnellverbände
  • 1 großes Verbandpäckchen
  • 3 mittlere Verbandpäckchen
  • 1 großes Brandwunden-Verbandtuch
  • 9 Mullbinden
  • 1 Packung zu 5 Zellstoff-Mull-Kompressen
  • 5 Dreiecktücher
  • 1 Verbandschere
  • 12 Sicherheitsnadeln
  • 1 Unfallfiebel oder Anleitung zur Ersten Hilfe
  • 1 weiße Kreide
  • 1 Rettungsdecke
  • Mittel gegen:
    Durchfall, Sonnenbrand, Allergien, Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, Insektenstiche
  • Sonnenschutzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Vitamintabletten,
  • Kondome

BAUCHSCHMERZ - WAS TUN?

Krampfartige Bauchschmerzen können viele Auslöser haben. Die unangenehmsten Schmerzen bereitet eine Gallenkolik, bei der Gallensteine einen Abfluss der Gallenflüssigkeit behindern.
Hier muss unbedingt ein Arzt eingreifen. Aber auch Magen-Darm-Infekte oder falsches Essen können Krämpfe auslösen.
Warmer Tee, z.B. aus Kamillenblüten, oder Präparate mit Schleifenblumenextrakt tragen zur Linderung bei. Arzneimittel mit Butylscopolamin lösen die verkrampfte Muskulatur und damit auch die Schmerzen.

BLÄHUNGEN

Gas sammelt sich in Magen oder Darm und will nicht entweichen. Das kann geschehen, wenn Darmbakterien verschiedene Nahrungsbestandteile verdauen.
Normalerweise wird der Körper problemlos damit fertig und nimmt das Gas in den Blutkreislauf auf. Aber bei bestimmten Speisen kann so viel davon entstehen, dass es den körpereigenen Abtransport überfordert und den Magen-Darm-Trakt wie einen Fahrradschlauch aufpumpt.
Erleichterung verschaffen ätherische Öle von Fenchel, Anis, Kümmel oder Pfefferminze. In der Apotheke gibt es so genannte Entschäumer

RABATTVERTRÄGE FÜR ARZNEIMITTEL

Am 1. April 2007 trat im Rahmen der Gesundheitsreform eine Regelung in Kraft, die die gesetzlichen Krankenkassen dazu anhält, Verträge mit Arzneimittelherstellern abzuschließen mit dem Ziel, Rabatte bei den Arzneimittelpreisen zu erzielen. Dadurch sollen Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben realisiert werden.

Die Krankenkassen haben diese Verträge abgeschlossen und die Ärzte darüber informiert, für welche Wirkstoffe mit den einzelnen Herstellern nun günstigere Preise vereinbart wurden. Auf diese Weise soll auch dafür gesorgt werden, dass die Krankenkassenbeiträge einigermaßen stabil bleiben.

Deshalb ist es möglich, dass Ihr Arzt Ihnen aus diesem Grund nicht mehr Ihr gewohntes Arzneimittel, sondern das eines anderen Herstellers verschrieben hat. Ebenso ist es möglich, dass Ihr Arzt Ihnen Ihr gewohntes Arzneimittel verschrieben hat, wir Apotheker jedoch gezwungen sind, Ihnen das Produkt einer Firma abzugeben, mit der Ihre Krankenkasse einen solchen Rabattvertrag abgeschlossen hat.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu diesem Austausch gezwungen sind und auch ein Austausch in Ihr gewohntes Medikament gegen Zuzahlung nicht möglich ist. Da es sich jedoch hierbei um ein Arzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff handelt, dürfte dies keinerlei Einfluss auf Ihre Therapie haben.

Sollten Sie trotzdem den Eindruck haben, dass das neu verschriebene Arzneimittel bei Ihnen anders wirkt, als das bisherige, zögern Sie nicht, Ihren Arzt zu kontaktieren. Vor allem sollten Sie in jedem Fall auch Ihre Krankenkasse darüber unterrichten.

HEUSCHNUPFEN UND CO

Die meisten Menschen, die an einer Allergie leiden, behandeln diese Erkrankung in den meisten Fällen selbstständig mit rezeptfreien Arzneimitteln aus den Apotheken. Stiftung Warentest gibt an, dass etwa drei von vier Allergikern deswegen nicht oder nicht mehr zum Arzt gehen.
Allergien gehören heutzutage schon zu den typischen Volkskrankheiten. Im Gegensatz zu dem letzten Jahrzehnt ist die Zahl der Betroffenen dramatisch angestiegen

Mittlerweile leiden 20 bis 25 Millionen Menschen in Deutschland an Allergien. Am häufigsten dabei vertreten ist der Heuschnupfen, unter dem ca. 10 Millionen Deutsche jedes Jahr, vor allem in der Blühsaison, betroffen sind. Dennoch sagen die Wissenschaftler, dass die Tendenz weiter steigen wird. Warum die Allergikerzahl stetig ansteigt können die Wissenschaftler und Epidemiologen allerdings nicht genau sagen.
Wir können Ihnen jedoch helfen, das für Sie passende Medikament zu finden.
Fragen Sie uns!

IMPFEMPFEHLUNGEN

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Bei Erreichen hoher Impfquoten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. Die Elimination der Masern und der Poliomyelitis sind erklärte und erreichbare Ziele nationaler und internationaler Gesundheitspolitik. Für Poliomyelitis ist dieses Ziel u.a. in Europa bereits erreicht worden.

Eine wichtige Aufgabe der Medizin ist es, für einen ausreichenden Impfschutz zu sorgen. Dies bedeutet, die Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern frühzeitig zu beginnen, ohne unnötige Verzögerungen durchzuführen und zeitgerecht abzuschließen. Nach der Grundimmunisierung ist bis zum Lebensende durch regelmäßige Auffrischimpfungen sicherzustellen, dass der notwendige Impfschutz erhalten bleibt und – wenn indiziert – ein Impfschutz gegen weitere Infektionskrankheiten aufgebaut wird. Individuelle Fragen zu Impfungen sollten mit dem verantwortlichen Arzt im Rahmen der gesetzlichen Aufklärungspflicht besprochen werden.

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)

Die Empfehlungen beinhalten u.a. den Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene und die Tabelle der Indikations- und Auffrischimpfungen mit Erläuterungen.
Epidemiologisches Bulletin

ERKÄLTUNG - VORBEUGEN WIRKT

Es gibt einige Tipps, wie Sie einer Erkältung vorbeugen können.

– Halten Sie Abstand zu einem Erkälteten.
– Vermeiden Sie Kälte und Feuchtigkeit.
– Achten Sie auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung.
– Gründliche Handhygiene ist wichtig.
– Maßnahmen wie regelmäßige Saunabesuche oder Kneipp-Kuren stärken die Abwehrkräfte.

Weitere Tipps:

MENSCHENMASSEN MEIDEN

Erkältungs-Viren verbreiten sich über die Luft. Damit ergeben sich eine ganze Reihe von Erkältungsfallen. In Bus und Bahn niesen und husten die Fahrgäste im Chor, sie stoßen Wolken kleiner Tropfen aus, in denen die Erkältungsviren sitzen – die Gelegenheit für die Krankheitserreger, sich in kurzer Zeit auf viele Menschen zu verteilen. Und je mehr Menschen dicht gedrängt in Bus oder Bahn, im vollen Wartezimmer oder Büro sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie von einem verschnupften Sitznachbarn angeniest werden.

KÜSSEN? JA! ANFASSEN? NEIN!

Erkältungs-Viren überleben nicht nur in der Luft einige Stunden. Auch auf der Haut oder verschiedenen Gegenständen wie Türgriffen, Telefonhörern und Tastaturen bleiben sie einige Zeit aktiv. Ganz unbewusst fassen Menschen sich an die Nase oder reiben sich die Augen, und schon gelangt das Virus da hin, wo sich die Erkältung entwickelt. Waschen Sie sich daher gerade in der Erkältungszeit mehrfach täglich die Hände. Aufs Küssen brauchen Sie übrigens nicht zu verzichten, dies ist ein schlechter Übertragungsweg.

KALTE FÜSSE

In Matsch und Schnee kühlen die Füße ziemlich schnell aus. Sobald der Körper die eisigen Füße registriert hat, verengt er die Blutgefäße, damit keine weitere Wärme verloren geht. Das bedeutet auch, dass der Nasen-Rachen-Raum schlechter durchblutet und die Immunabwehr vermindert ist. Falls Ihre Füße zu Eiszapfen geworden sind, nehmen Sie ein 15- bis 20-minütiges Fußbad (etwa 40 °C). Das verbessert die Durchblutung.

LUFT ANFEUCHTEN

Die meiste Zeit verbringen Menschen in geschlossenen und geheizten Räumen. Heizungsluft ist trockene Luft. Das bedeutet auch, dass für die Schleimhäute Dürrezeit herrscht. Dabei ist gerade die feucht-schleimige Haut der Nase ein Schutzschild, an dem Viren abprallen. Trocknet sie aus, haben die Erreger leichtes Spiel. Lüften Sie daher regelmäßig oder legen feuchte Tücher über die Heizkörper. Alternativ können Sie die Nase regelmäßig mit Salzwasser spülen oder ein Salzwasserspray (Meerwasserspray) benutzen. Und nicht vergessen: Ausreichend trinken, etwa zwei Liter pro Tag, damit die Schleimhäute feucht bleiben.

KEINE GLIMMSTÄNGEL

Zigaretten vermindern die Reinigungsfunktion der Schleimhäute. Schon nach dem ersten Zug wird die Bewegung der Flimmerhärchen beeinträchtigt, sodass Erreger schlechter nach außen abtransportiert werden können.

VORSICHT BEIM SPORT

Ausdauersport ist sehr gut für das Immunsystem. Doch Vorsicht: Ziehen Sie feuchte Kleidung sofort nach dem Sport aus und trocknen Sie eventuell nass gewordene Haare. Wer durch die nassen Sachen auskühlt, schwächt seine Immunabwehr. Und trainieren Sie nicht zu viel. Übermäßiges Training laugt das Immunsystem aus.

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